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Der OXYLATOR® - Die Revolution der Beatmung

Der OXYLATOR® ist ein automatisches Notfallbeatmungsgerät. Er ist unabhängig vom Stromnetz oder Batterieversorgung.

Dieses Gerät wird nur über die Sauerstoffversorgung betrieben.

Die simple Ein-Knopf-Bedienung ermöglicht eine 100 % Sauerstoffbeatmung und reduziert die Gefahren wie sie bei der Beutel-Masken-Beatmung bekannt sind auf ein absolutes Minimum.

Der Corpus des OXYLATOR® ist aus einem stabilen Azetal-Kunststoff gefertigt. Dieser Werkstoff gewährt einige entscheidende Sicherheiten:

  • Robust gegen mechanische Einflüsse

  • Geringe Wartung

  • Lange Lebensdauer

  • Keine Reaktion auf klimatische Schwankungen

    Der OXYLATOR® ist im automatischen oder manuellen Beatmungsmodus zu betreiben. Der abschraubbare Patientenanschluss beträgt 22 mm, passend für Beatmungsmasken. Der Innendurchmesser des Patientenanschlusses beträgt 15 mm. Dadurch passt er auf jeden Endotrachealtubus, sowie allen alternativen Atemwegssicherungen (z.B. Larynxmaske oder Larynxtubus). Oberhalb des Patientenanschlusses ist ein auswechselbarer Bakterienfilter eingesetzt, der nach jedem Einsatz gewechselt wird.
    Der EMX verfügt darüber hinaus über eine regulierbare Druckeinstellung für die Wahl von verschiedenen Beatmungsmustern.

    Funktionsprinzip

    Nach dem Öffnen des Flaschenventils ist der OXYLATOR® betriebsbereit. Der Bedienknopf wird gedrückt und arretiert. Nun arbeitet der OXYLATOR® mit einem Betriebsfluss von 30 l/min. Die Maske wird entsprechend positioniert und die Beatmung des Patienten beginnt. In der Inspirationsphase wird ein Druck bis 20 cmH2O aufgebaut. Ist Dieser erreicht, schaltet das Gerät automatisch auf die Exspirationsphase um.

    Der OXYLATOR® wurde entwickelt und hergestellt um die Beatmung so einfach wie möglich zu gestalten.

    Die Beatmungsfunktion beruht auf einem automatischen und exakt funktionierendem Druck/Fluss-System, das sich präzise jeder Patientenlunge anpasst.
    Wenn in der aktiven Einatemphase (Inspiration) das entsprechende Lungenvolumen des Patienten erreicht ist, schaltet der OXYLATOR
    ® automatisch auf die Ausatemphase (Exspiration) um. Ein sicheres Drucklimit gewährleistet diese Funktion.

    Der OXYLATOR® kann sowohl automatisch, wie auch manuell betrieben werden.
    Auch die Gefahr einer Mageninsufflation ist bei diesem Gerät auf ein absolutes Minimum reduziert.
    Durch den geringen Fluss, von nur 30 l/min, wird der Druck nur langsam aufgebaut. Dadurch entstehen keine Turbulenzen und Druckspitzen, die den Ösophagussphinkter öffnen und zur Magenüberblähung und Regurgitation führen.

    Zum Vergleich, bei der Beatmung mit einem Beatmungsbeutel entstehen hohe Spitzendrücke von über
    25 cmH
    2O und Flussraten von 60 l/min, die in Stresssituationen wesentlich darüber liegen.

Anwendung

Für die Anwendung des OXYLATOR® wird die Sauerstoffflasche geöffnet oder der DIN- Stecker mit dem Zentralanschluss konnektiert. Nach dem Drücken und Feststellen des Bedienknopfes wird die Beatmungsmaske entsprechend am Patienten positioniert.
Die Anwendung des Doppel-C-Griff oder Esmarch-Handgriff ermöglicht eine optimale Dichtigkeit der Maske.

Beatmungspflichtige Traumapatienten können mit Hilfe des Esmarch-Handgriffs in der Inline-Position beatmet werden. Es ist keine Kopfüberstreckung notwendig. Durch Druck mit den Daumenballen auf den Maskendom und zeitgleichem Zug im Kieferwinkel werden freie Atemwege unter optimaler Dichtigkeit erreicht.

Beim intubierten Patienten oder der Anwendung von Larynxmaske oder Larynxtubus wird der OXYLATOR® direkt auf den Tuben platziert und gestartet. Die Beatmungsfrequenz wird durch das Lungenvolumen des Patienten erreicht.

Großes Lungenvolumen bedeutet niedrige Beatmungsfrequenz, geringes Lungenvolumen hohe Frequenz.

Der OXYLATOR® kann auch im manuellen Modus verwendet werden. Hierbei wird bei einem Knopfdruck von einer Sekunde der Patient mit 500 ml Sauerstoff beatmet. 30l/min entspricht einem Tidialvolumen von 500ml/sec.

Warneinrichtungen des OXYLATOR®

Beim Einsatz des Gerätes erhält der Anwender jederzeit Rückmeldung über die Funktionalität. Bei mangelnder Kopfüberstreckung oder einer Obstruktion der Atemwege hört man ein rhythmisches Klacken und sieht einen schnell bewegenden Überwachungsstift. Bei ungenügender Dichtigkeit der Maske wird sich im automatischen Modus kein Druck aufbauen und sich dadurch kein zyklisches Beatmungsmuster entwickeln.
In der Kombination mit einem Kapnometer, beispielsweise das EMMA
®-Kapnometer zwischen Tubus/Maske und OXYLATOR®, entwickelt sich der OXYLATOR® zu einem vollwertigen Beatmungsgerät mit Überwachungsmodus. Mit dem EMX ist man nun in der Lage das Beatmungsmuster exakt nach dem ETCO2 des Patienten einzustellen.Ausblick

Mit dem OXYLATOR® wurde eine weitere Lücke in der Erstversorgung von Notfallpatienten geschlossen. Dieses kleine und einfach zu bedienende Gerät bietet eine hohe Patienten- und Anwendersicherheit. Nur geringes Training ist notwendig um die entsprechenden Patienten mit hoher Sicherheit und Qualität zu beatmen. Sowohl im First Responder Bereich, wie auch in der professionellen Anwendung.
Viele Studien, Untersuchungen und Anwenderberichte bezeugen dies.