Für die Anwendung des OXYLATOR® wird die Sauerstoffflasche geöffnet oder der DIN- Stecker mit dem Zentralanschluss konnektiert. Nach dem Drücken und Feststellen des Bedienknopfes wird die Beatmungsmaske entsprechend am Patienten positioniert.
Die Anwendung des Doppel-C-Griff oder Esmarch-Handgriff ermöglicht eine optimale Dichtigkeit der Maske.
Beatmungspflichtige Traumapatienten können mit Hilfe des Esmarch-Handgriffs in der Inline-Position beatmet werden. Es ist keine Kopfüberstreckung notwendig. Durch Druck mit den Daumenballen auf den Maskendom und zeitgleichem Zug im Kieferwinkel werden freie Atemwege unter optimaler Dichtigkeit erreicht.
Beim intubierten Patienten oder der Anwendung von Larynxmaske oder Larynxtubus wird der OXYLATOR® direkt auf den Tuben platziert und gestartet. Die Beatmungsfrequenz wird durch das Lungenvolumen des Patienten erreicht. Großes Lungenvolumen bedeutet niedrige Beatmungsfrequenz, geringes Lungenvolumen hohe Frequenz.
Der OXYLATOR® kann auch im manuellen Modus verwendet werden. Hierbei wird bei einem Knopfdruck von einer Sekunde der Patient mit 500 ml Sauerstoff beatmet. 30l/min entspricht einem Tidialvolumen von 500ml/sec.
Warneinrichtungen des OXYLATOR®
Beim Einsatz des Gerätes erhält der Anwender jederzeit Rückmeldung über die Funktionalität. Bei mangelnder Kopfüberstreckung oder einer Obstruktion der Atemwege hört man ein rhythmisches Klacken und sieht einen schnell bewegenden Überwachungsstift. Bei ungenügender Dichtigkeit der Maske wird sich im automatischen Modus kein Druck aufbauen und sich dadurch kein zyklisches Beatmungsmuster entwickeln.
In der Kombination mit einem Kapnometer, beispielsweise das EMMA®-Kapnometer zwischen Tubus/Maske und OXYLATOR®, entwickelt sich der OXYLATOR® zu einem vollwertigen Beatmungsgerät mit Überwachungsmodus. Mit dem EMX ist man nun in der Lage das Beatmungsmuster exakt nach dem ETCO2 des Patienten einzustellen.Ausblick
Mit dem OXYLATOR® wurde eine weitere Lücke in der Erstversorgung von Notfallpatienten geschlossen. Dieses kleine und einfach zu bedienende Gerät bietet eine hohe Patienten- und Anwendersicherheit. Nur geringes Training ist notwendig um die entsprechenden Patienten mit hoher Sicherheit und Qualität zu beatmen. Sowohl im First Responder Bereich, wie auch in der professionellen Anwendung.
Viele Studien, Untersuchungen und Anwenderberichte bezeugen dies.